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Google-Unternehmensprofil: die wichtigsten Angaben

Lesezeit ca. 4 Minuten Lukas Göggel

Das Google-Unternehmensprofil ist der Eintrag Ihres Betriebs, den Google in der Suche und in Google Maps anzeigt. Damit er Interessierten weiterhilft, sollten vor allem Name, Kategorie, Adresse oder Einzugsgebiet, Öffnungszeiten, Telefonnummer und Website stimmen. Dazu kommen Beschreibung, Leistungen, Fotos und der Umgang mit Bewertungen. Vollständige und aktuelle Angaben helfen Menschen, die Sie suchen, sich ein Bild zu machen und Sie zu erreichen.

Der Name: so wie im echten Auftritt

Tragen Sie den Namen ein, unter dem Ihr Betrieb tatsächlich auftritt. Also so, wie er auf dem Firmenschild, auf Rechnungen und auf Ihrer Website steht.

Manche Betriebe hängen zusätzliche Wörter an, etwa den Ort oder eine Leistung. Aus dem Firmennamen wird dann eine lange Kette mit Suchbegriffen. Das widerspricht den Richtlinien von Google und kann dazu führen, dass der Eintrag geändert oder gesperrt wird. Der saubere Weg: Name im Namensfeld, alles andere in die passenden Felder.

Die Kategorie

Mit der Kategorie sagen Sie Google, was Ihr Betrieb ist, zum Beispiel Elektriker, Friseursalon oder Steuerberatung. Wählen Sie eine Hauptkategorie, die Ihre Kerntätigkeit trifft. Zusätzliche Kategorien sind möglich, wenn Sie weitere Tätigkeiten tatsächlich anbieten. Weniger, dafür passende Kategorien sind übersichtlicher als eine lange Liste.

Adresse oder Einzugsgebiet

Empfangen Sie Kundschaft in einem Geschäft, einer Praxis oder einem Büro, gehört die vollständige Adresse in den Eintrag. Sie sollte genau so geschrieben sein wie im Impressum Ihrer Website.

Viele Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe kommen dagegen zur Kundschaft. Wenn Sie keine Besucher vor Ort haben, etwa weil Sie von zu Hause aus arbeiten, können Sie die Adresse ausblenden. Stattdessen geben Sie ein Einzugsgebiet an, also die Orte oder Bezirke, in denen Sie arbeiten.

Öffnungszeiten und Sonderöffnungszeiten

Die regulären Öffnungszeiten sind schnell eingetragen. Leicht vergessen werden die Ausnahmen. Dafür gibt es eigene Sonderöffnungszeiten:

  • Feiertage, an denen Sie geschlossen haben oder kürzer offen sind,
  • Betriebsurlaub im Sommer oder zwischen den Feiertagen,
  • kurzfristige Schließungen, etwa wegen Krankheit.

Wer vor verschlossener Tür steht, obwohl laut Google geöffnet ist, ist verständlicherweise verärgert. Ein kurzer Blick vor jedem Feiertag erspart das.

Telefon und Website

Geben Sie eine Telefonnummer an, unter der Sie oder Ihr Team tatsächlich erreichbar sind. Bei der Website verlinken Sie auf Ihre eigene Firmenwebsite. Passen Telefonnummer und Adresse auf beiden Seiten zusammen, wirkt Ihr Auftritt stimmig. Was auf die Website selbst gehört, beschreibt der Beitrag Was gehört auf eine Firmenwebsite?.

Beschreibung, Leistungen und Produkte

In der Beschreibung erzählen Sie in wenigen Sätzen, was Sie machen, für wen und in welcher Gegend. Schreiben Sie so, wie Sie es einem Kunden am Telefon erklären würden. Links, Werbesprüche in Großbuchstaben und Preisaktionen haben dort nichts verloren.

Im Bereich Leistungen oder Produkte können Sie Ihr Angebot einzeln auflisten, auf Wunsch mit kurzer Erklärung. Das ist hilfreich für Interessierte, die genau wissen wollen, ob Sie das Gesuchte anbieten.

Fotos

Fotos zeigen, wie Ihr Betrieb aussieht. Passend sind zum Beispiel:

  • das Logo und ein Titelbild,
  • die Außenansicht, damit man Sie findet,
  • Innenräume, Werkstatt oder Fahrzeug,
  • Arbeitsproben, sofern Sie diese zeigen dürfen.

Verwenden Sie eigene Fotos, an denen Sie die Rechte haben. Sind Personen erkennbar, holen Sie vorher deren Zustimmung ein.

Beiträge

Über Beiträge können Sie kurze Neuigkeiten veröffentlichen, etwa eine neue Leistung, geänderte Zeiten oder einen Hinweis auf eine Veranstaltung. Beiträge sind kein Muss. Wenn Sie sie nutzen, sollte der Inhalt aktuell sein.

Bewertungen beantworten

Kundinnen und Kunden können Ihren Betrieb öffentlich bewerten. Eine Antwort zeigt, dass Sie Rückmeldungen ernst nehmen. Ein paar Grundsätze:

  • Bleiben Sie sachlich und freundlich, auch bei Kritik.
  • Nennen Sie keine Details über die Person oder den Auftrag. Schon die Bestätigung, dass jemand Kunde war, kann heikel sein.
  • In manchen Berufen, etwa im Gesundheitsbereich oder in rechtsberatenden Berufen, gelten Verschwiegenheitspflichten. Diese gelten auch bei öffentlichen Antworten.

Im Zweifel ist eine kurze, allgemeine Antwort mit dem Angebot eines persönlichen Gesprächs die ruhigere Wahl.

Lassen Sie sich mit der Antwort auf eine verärgerte Bewertung ruhig einen Tag Zeit. Lesen Sie den Text noch einmal, bevor Sie ihn veröffentlichen. Eine Antwort bleibt öffentlich sichtbar und wird auch von späteren Interessierten gelesen. Bedanken Sie sich ebenso für positive Rückmeldungen, ein kurzer Satz genügt.

Angaben aktuell halten

Ein Profil ist nach dem Anlegen nicht fertig. Telefonnummern ändern sich, Leistungen kommen dazu, Mitarbeitende wechseln. Auch andere Personen können Änderungen am Eintrag vorschlagen, die Google unter Umständen übernimmt. Werfen Sie daher regelmäßig einen Blick auf Ihr Profil und prüfen Sie, ob alles noch stimmt.

Bestätigung des Profils

Bevor Sie Ihr Profil voll nutzen können, will Google bestätigen, dass der Betrieb wirklich Ihnen gehört. Das nennt sich Verifizierung. Wie das abläuft, legt Google fest. Möglich sind je nach Fall etwa ein Anruf, eine E-Mail, eine Postkarte oder ein kurzes Video. Halten Sie Unterlagen bereit, die Ihren Betrieb belegen.

Wie wir Sie dabei unterstützen

In unseren Betreuungspaketen Plus und Pro pflegen wir Ihr Google-Unternehmensprofil. Wir halten Angaben wie Öffnungszeiten, Sonderöffnungszeiten und Leistungen aktuell. Antworten auf Bewertungen schreiben wir nur nach Ihrer Freigabe. Mehr dazu lesen Sie auf der Seite Google-Unternehmensprofil, die Pakete im Vergleich finden Sie unter Pakete und Preise.

Wenn Sie lieber selbst Hand anlegen, hilft dieser Beitrag als Leitfaden. Wenn Sie das Profil abgeben möchten, melden Sie sich bei uns. Wir schauen uns Ihren bestehenden Eintrag gemeinsam an.

Häufige Fragen zum Thema

Kostet ein Google-Unternehmensprofil etwas?

Das Profil selbst stellt Google kostenlos zur Verfügung. Aufwand entsteht vor allem für das Anlegen, die Bestätigung und das laufende Aktuellhalten.

Muss ich meine Privatadresse angeben, wenn ich von zu Hause aus arbeite?

Wenn Sie keine Kundschaft vor Ort empfangen, können Sie die Adresse in der Regel ausblenden und stattdessen ein Gebiet angeben, in dem Sie tätig sind.

Darf ich negative Bewertungen löschen?

Selbst löschen können Sie Bewertungen nicht. Verstößt eine Bewertung gegen die Richtlinien von Google, können Sie sie melden, über die Entscheidung bestimmt Google.

Wie oft sollte ich das Profil anschauen?

Ein fester Rhythmus hilft, etwa einmal im Monat und zusätzlich vor Feiertagen oder Betriebsurlaub. So fallen veraltete Angaben rechtzeitig auf.

Lukas Göggel
Geschrieben von Lukas Göggel Goma-it e.U., Bludenz. Lukas setzt bei meine-firmenwebseite.at die Websites um. Über uns

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